Auch heuer gab es wieder ein Sommerlager und es stand unter einem ganz besonderen Stern. Nicht nur weil uns am Lager die beiden Römer Titus und Quintus besuchten, sondern auch weil die Leiter, die sich eigentlich schon das ganze Jahr besonders viel mit den Pfadis beschäftigt haben, sich auch bei der Planung so richtig ins Zeug gelegt haben. Angefangen mit Kostümen, Spielgeschichte, Lagersong bis hin zum Lagerleiberl haben wir uns, dieses Jahr mal wieder selbst übertroffen! Da könnte man fast meinen, die Lagerplanung macht einfach Spaß.
Aber das Lager selbst machte dann erstmal einen anderen Eindruck. Eine etwas unglückliche Kombination aus großer Hitze an den Aufbau-Tagen und Regen am ersten Lagertag der WiWö sorgte für große Erschöpfung bei allen Beteiligten. Aber auch davon ließen wir uns nicht unterkriegen, weil gute Pfadfinder:innen sind fröhlich und unverzagt - selbst wenn einem das Wasser in den Schuhen steht. Somit nutzten wir die Sonnenstunden bestmöglich für unser Programm und die Kinder durften dann auch einen Abend beim Feuer in der Leiter-Jurte, statt unter freiem Himmel verbringen.
Ein großes Lob und Dankeschön hier auch an das Verpflegungsteam, die die Leiter auch bei kurzfristigen Planänderungen immer bestens unterstützt haben! Aber auch die Kinder und Jugendlichen selbst haben heuer beim Lager tatkräftig mitgewirkt. Die GuSp haben ein Theaterstück einstudiert und aufgeführt, sowohl GuSp als auch CaEx haben eine Überstellung geplant und CaEx haben auch Erprobungen mit den WiWö gemacht - somit ist auch hier ein besonderes Lob für die beteiligten Kinder fällig!
Die Geschichte, die heuer erzählt worden ist, handelt von zwei Römern: dem Gelehrten Quintus und dem Centurio Titus. Aus irgendeinem Grund sind sie in der Gegenwart gelandet und wollen wieder zurück in Ihre Zeit. Aber nicht, bevor sie gemeinsam mit den Kindern herausfinden, was eigentlich aus dem römischen Reich geworden ist. Nach einem Museumsbesuch und weiteren Abenteuern, haben sie mithilfe der Kinder doch noch den Weg nach Hause gefunden: Nachdem sie besonderen Sternenstaub an einer Feuerstelle verbrannten, konnten sie wieder dorthin gehen, wo sie hergekommen sind. Dabei verabschiedete sich Quintus mit den Worten: “Das römische Reich ist zwar gefallen, (…) aber ich weiß jetzt, dass alles gut werden wird. Denn wenn ich euch hier sehe, dann IST alles gut.”
Gut Pfad















